SG Bramsche 1966 e.V.
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Vattenfall-Cyclassics in Hamburg

 

Europas größtes Straßenrennen

Vor den Profis fahren bis zu 22.000 Hobbysportler beim Jedermannrennen durch das Stadtzentrum und die Metropolregion Hamburg.  Über 100.000 begeisterte Zuschauer begleiten das Rennen entlang der komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrten Strecke. Zudem gibt es ein attraktives Messe- und Rahmenprogramm auf dem Hamburger Jungfernstieg und Rathausmarkt.

Man hat die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Distanzen zu wählen, wobei die 55 km die kürzeste ist.

Für diese Strecke haben sich 2 SG-Radler angemeldet:  Rex Gleffe und Hannes Nurmann

Da hieß es, früh am Sonntagmorgen aufzustehen, denn um etwa 7.30 Uhr musste man sich in den einzelnen Startblöcken sammeln.  Es gibt viele Blöcke. In einem einzelnen Block sind schon alleine etwa 1.000 Radler. Dort trifft sich alles:  Alt und Jung, Einzelfahrer - Teams, Rennräder - normale Straßenräder.

Beim Start ist das Gedränge groß. Die 55 km-Distanz führt aus der Innenstadt heraus über Schenefeld nach Schleswig-Holstein. Rex Gleffe übernahm aufgrund seiner Erfahrung am Anfang die Führungsarbeit. Man muss konzentriert fahren und zunächst einfach in der großen Menge mitschwimmen. Es ist schon erstaunlich, wenn der Tacho  36 km/h zeigt und man sich nicht anstrengen muss, weil die große Fahrermenge einfach den Wind wegnimmt.

Das ändert sich nach etwa 20 km.  Viele nicht trainierte Fahrer fallen zurück.  Aus einem großen Pulk werden kleinere Gruppen.  Gerade gegen den Wind gilt es nun immer noch geschickt den Windschatten der anderen auszunutzen.  Nur ein paar Kilometer arbeiteten die beiden SG-Radler im Wind, um eine kleine Ausreißergruppe an den nächsten größeren und schnelleren Tross anzuschließen.

Mittlerweile überholt man reihenweise die Radler des vorherigen Blocks, die ca. 10 Min. früher losgefahren sind.

Nach Passage der Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft gilt es, den Kösterberg in Blankenese  zu bezwingen.
"Berg" ist mit 100 m Höhe etwas übertrieben, aber  anstrengender wird es schon. Das ist etwa so, als wenn man von Drievorden nach Emsbüren (Höhe Friedhof) hochfährt.

Von dort geht es über die Elbchaussee vorbei an Teufelsbrück in Richtung Innenstadt. Auf der meist abschüssigen Strecke entwickeln die Fahrer ein hohes Tempo.

Von der „sündigen Meile“, der Reeperbahn, sind es dann nur noch wenige Kilometer bis auf die Zielgerade der Mönckebergstraße.  Dort gibt man noch einmal alles. 

Die große Menge an Fahrern und die vielen anfeuernden Zuschauer  machen das Rennen zu einem großen Erlebnis.

 Das Feeling ist die Hauptsache, dabei geraten diese Zahlen in den Hintergrund:
Rex und Hannes  sind etwa auf Platz 1.800 von allen / Platz 300 in der Altergruppe 50+ / 32,8 km/h im Schnitt.

Dank an Reinhard u. Cilla Kramer. Reinhard wollte als Abteilungsleiter vor Ort nach dem Rechten schauen. Dank an Silvia Gleffe und Anne + Judith Nurmann für den mentalen Aufbau.

Resumee:
Das Rennen ist nicht anstrengender als das normale Training der SG-Radlergruppe.
"Gänsehaut - pur".
Nächstes Jahr geht es ganz bestimmt wieder hin!

 

 

Vorbereitung:   Die Transponder werden ans Rad montiert. Damit wird die Fahrzeit exakt gemessen.

Auf gehts - nur 5 Minuten und wir sind im Startblock:

 

 

Völlig entspannt - vor dem Ziel:

 

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