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Last Minute-Niederlage gegen Messingen

Last Minute-Niederlage

Beim Tabellenvorletzten Adler Messingen sollte nach zuletzt 2 Remis in Folge wieder ein Sieg eingefahren werden. Die Messinger, die sich aus scheinbar aussichtsloser Lage wieder an das untere Mittelfeld der Tabelle herangekämpft hatten, bekamen in den letzten Wochen überwiegend gute Kritiken, belohnten sich jedoch nicht mit entsprechenden Punktgewinnen, da sie durchweg knappe Niederlagen quittieren mußten. Aus dem Hinspiel, daß nach turbulentem Spielverlauf, dreifachem Führungswechsel und 2 Toren in der Nachspielzeit letztendlich mit einem 3:3 Unentschieden geendet hatte, war bekannt, daß die Adler über eine überragende Kampfkraft verfügen, jedoch hinten recht anfällig für Gegentore sind.

Nach recht verhaltenem Spielbeginn kam zunächst die SGB besser ins Spiel und erspielte sich nach ca. 20 Minuten die ersten klaren Tormöglichkeiten. Bastian Brüning scheiterte nach langem Flankenball aus kurzer Entfernung am Messinger Keeper und auch einen platzierten Kopfball des aufgerückten Andre Schwolow fischte er gekonnt aus dem langen Eck.Glück hatte er jedoch, als ihn Thorsten Mönter in der 30. Minute „ausguckte“ und mit einem Schlenzer aus ca. 18 Metern am Pfosten scheiterte.

Fünf Minuten später war es dann aber soweit: Florian Plagge wurde auf der rechten Außenbahn geschickt und brachte das Leder direkt in den gegnerischen Sechzehner, wo Bastian Brüning vor dem Gegner zur Stelle war und unter dem Messinger Keeper hindurch zum verdienten Führungstreffer einnnetzte. Danach trat wieder das alte Bramscher Problem zutage, dass nämlich gegen einen geschockten Gegner nicht energisch nachgelegt, sondern sich nach einer Führung erst mal zurückgelehnt wird. 3Minuten später folgte hierfür die Quittung, als die Bramscher Abwehr sorglos agierte, ein Messinger Stürmer frei zum Schuß kam, und als dieser von der Unterkante zurückprallte einem anderen Messinger Angreifer lieber staunend beim Abstauben zugeschaut wurde, anstatt diesen abprallenden Ball entscheidend zu verteidigen. Nach dem Ausgleich verunsicherte Bramscher, die auch bis zur Pause nicht mehr zu ihrem Spiel fanden, ohne daß die Messinger noch zu weiteren Torchancen kamen.

In der Halbzeitpause wurde noch einmal darauf eingegangen, daß man es hier mit einem deutlich verunsicherten Gegner zu tun habe, den man unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen müsse, um dessen Nervösität ausnutzen zu können.

Mit Wiederanpfiff wie ausgewechselte Bramscher. Konsequent wurde nun nach vorne gespielt und mächtig Dampf gemacht. Lohn waren mehrere gute Möglichkeiten und in der 60. Minute der vollkommen verdiente Führungstreffer. Florian Plagge nach beherztem Antritt auf der rechten Außenbahn und Thorsten Mönter im Nachschuß scheiterten noch am wieder gut reagierenden Messinger Torhüter, doch nach dem zweiten Abpraller war Michael Pöling zur Stelle und knallte die Kugel in die Messinger Maschen. Obwohl man sich in der Halbzeit eingeschworen hatte, nach einer eventuellen Führung beherzt weiterspielen zu wollen, ließ man wieder unerklärlicherweise direkt nach und machte so den Gegner stark. Zunächst konnte dieser zwar mit dem nun vorhanden Raum wenig anfangen und agierte sehr zerfahren, als jedoch in der 75. Minute ein Bramscher Abwehrbein recht unnötig ausgefahren wurde, als der Messinger Konermann sich den Ball im Strafraum so weit vorgelegt hatte, daß er ihn niemals mehr erreicht hätte, nahm dieser die Einladung gerne an und verwandelte den anschließenden Strafstoß souverän zum 2:2 Ausgleich.

In den letzten 15 Minuten lief alles auf ein letztlich dann auch gerechtes Unentschieden hinaus:
Die Messinger investierten zwar mehr, es war jedoch deutlich zu sehen, warum sie den vorletzten Tabellenplatz belegten. Von Torgefahr waren sie weit entfernt. Die Bramscher spielten ihre Konter auch nicht entscheidend aus. 

In der 89. Minute noch einmal eine Flanke der Messinger vom rechten Flügel: Ein Bramscher Abwehrspieler hat den Ball am Fuß, rutscht beim Versuch zu klären weg und wieder steht Stürmer Konermann an der richtigen Stelle, legt sich den Ball seelenruhig auf den linken Fuß und schiebt abgeklärt in die lange Torecke ein. Riesenjubel bei den Messingern und ihrem Anhang und kurze Zeit später pfeift der Schiedsrichter die Begegnung ab.

Nach dieser unnötigen Niederlage gilt es nun, am nächsten Freitag in Baccum eine Trotzreaktion zu zeigen und sich die verschenkte Punkte dort wiederzuholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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