1971

Benefizereignis für Kindergarten - neuer Vorsitzender

Was passiert in der Welt?

· Erich Honecker wird Generalsekretär des ZK der SED in der DDR
· Greenpeace wird gegründet
· Joe Frazier bezwingt Muhammad Ali und wird Schwergewichtsweltmeister im Boxen

 

Und was passiert bei der SG Bramsche?

Nach vier Jahren Gründungsarbeit gibt Heinrich Schnieders das Amt des 1. Vorsitzenden an Ludwig Nölker (Bild rechts) ab. Bernhard Reulmann wird sein Stellvertreter.

Erstmals beschließt eine Generalversammlung eine Beitragserhöhung.

Es wird im Januar offiziell eine Tischtennissparte gegründet. Zum Spartenleiter wählt die Versammlung Gerd Pöling aus Estringen. Die Fußballschülermannschaft wird mit nur einer Niederlage Staffelsieger und steigt auf.

"Spiel und Sport für jedermann" lautet das Motto einer Großveranstaltung zugunsten des Kindergartens Bramsche, an dem alle ortsansässigen Vereine teilnehmen. Die SG Bramsche organisiert federführend dieses Event. Die Frauen- und Müttergemeinschaft serviert Kaffee, Kuchen und Schnittchen, die Feuerwehr macht Spritzenübungen, bei der Tombola geht ein Pony nach Hesselte. Pastor Stallkamp sorgt als Schiedsrichter dafür, dass die Mannschaft des Kirchen- vorstandes/Pfarrgemeinderates gegen den Vorstand der SGB knapp gewinnt. Im Hauptspiel des Tages hat der Bezirksligist Olympia Laxten erhebliche Mühe, gegen den Aufsteiger zur 1. Kreisklasse, SG Bramsche, einen 3:1 Erfolg herauszuspielen. Alle sind sehr gut zufrieden und letztendlich können sage und schreibe 6.300 DEM (für damalige Verhältnisse eine hohe Summe) an den Kindergarten überwiesen werden.

Der Vorstand:

1. Vorsitzender Ludwig Nölker
2. Vorsitzender Bernd Reulmann
3. Vorsitzender Georg Kley (sen.)
Kassenwart Bernd Schwarte
Schriftführer Walter Dall
Frauenwartin E. Mers
Jugendwart Clemens Staggenborg
Pressewart Hans Graef
Sozialwart Gerd Küthe
Fußball Theo Heskamp
Tischtennis Gerd Pöling

Mitglieder zum Jahresende 1971: 386

Sportler des Jahres: Volker Winter
Fußballer des Jahres: Friedel Jaske

Zeltlager Werlte / Reiterstadion

 

1972

auch kleinere Bälle springen: Tischtennis

 

Was passiert in der Welt?

· Olympische Spiele in München - Die fröhlichen und bunten Spiele werden jäh durch palästinensische Terroristen unterbrochen. Eine Befreiungsaktion endet blutig.
· Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird Europameister - nach Ansicht vieler Experten war es das stärkste Team, das Deutschland je hatte.
· Der Präsident der USA, Nixon, ist in der Watergate-Affäre verstrickt.

 

Und was passiert bei der SG Bramsche?

Die Turnhalle wird gebaut (Bild rechts, zum Vergrößern bitte anklicken). Insbesondere die Tischtennisspieler und die Turnabteilung finden ein Zuhause. Ferner nutzen auch die Seniorenfußballer die Umkleidekabine und Jugendfußballer können jetzt auch in der kalten und dunklen Jahreszeit trainieren.

Ein Jahr nach der offiziellen Gründung machen die Tischtennisspieler zunächst nur Pflichtfreundschaftsspiele. In der Saison 1972/1973 nimmt man an Punktspielen teil. Gleich in der ersten Saison konnte die 1. Tischtennisjugendmannschaft den Meistertitel erringen.

Hans Graef wird Kassenwart ( ..und das bleibt er noch sehr lange.).

Volker Winter, der sehr viel für die SG Bramsche in der Gründerzeit getan hat, verabschiedet sich beruflich aus Bramsche und von der SGB.

Die 1. Fußballseniorenmannschaft spielt mittlerweile in der höchsten Klasse des Kreises, der Kreisliga.

Der Vorstand:

1. Vorsitzender Ludwig Nölker
2. Vorsitzender Bernd Reulmann
3. Vorsitzender Gerd Küthe
Kassenwart Hans Graef
Schriftführer Walter Dall
Frauenwartin M. Schulten
Jugendwart Clemens Staggenborg
Sportwart Theo Heskamp
Pressewart Hans Graef
Sozialwart Otto Schomakers
Fußball Theo Heskamp
Tischtennis Gerd Pöling

Mitglieder zum Jahresende 1972: 447

Sportler des Jahres: Clemens Staggenborg
Fußballer des Jahres: Georg Wallmann

Zeltlager Schwagsdorf / Bauer Beckmann

 

1973

Damenfußball

Was passiert in der Welt?

· Ende des Vietnamkrieges
· Die BRD und die DDR werden gleichzeitig in die Vereinten Nationen aufgenommen.
· Naher Osten: Jom-Kippur-Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn

 

Und was passiert bei der SG Bramsche?

Die Bundeswehr macht damals noch die obligatorischen Herbstmanöver. In dem Zusammenhang landet ein Hubschrauber auf dem Fußballplatz, um sich auftanken zu lassen. Der schwere Tankzug pflügt dann den Platz um.

Fußballderbys gegen Blau-Weiß Lünne waren damals etwas ganz besonderes. Die Rivalität war sowohl auf dem Platz als auch bei den Zuschauern vorhanden. Ein Spiel in 1973 verläuft ganz kurios: Ein Lünner Zuschauer schießt einen zweiten Ball in den Bramscher 5-Meter-Raum. Der Bramscher Torhüter ist irritiert und weiß nicht, welcher von den beiden nun der richtige Spielball ist. Die Entscheidung wird ihm abgenommen: Der Lünner Zuschauer holt höchstpersönlich seinen Ball wieder; gleichzeitig dreschen die Lünner den Spielball ins Netz. Die Bramscher erheben später Einspruch. Was daraus geworden ist, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren.

Clemens Staggenborg, ein Eckpfeiler in der Bramscher Fußballseniorenmannschaft, beendet seine Fußballkarriere in einem Spiel gegen "Sparta Werlte".

Da die Kolpingfamilie eine Damenfußballmannschaft hat, die auch am Spielbetrieb teilnehmen will, nimmt man diese Gruppe in die SG Bramsche auf.

Der Vorstand:

1. Vorsitzender Ludwig Nölker
2. Vorsitzender Bernd Reulmann
3. Vorsitzender Gerd Küthe
Kassenwart Hans Graef
Schriftführer Günter van Triest
Frauenwartin M. Schulten
Jugendwart Clemens Staggenborg
Pressewart Hans Graef
Sozialwart Otto Schomakers
Fußball Theo Heskamp
Tischtennis Gerd Pöling

Mitglieder zum Jahresende 1973: 469

Sportler des Jahres Gregor Heskamp
Fußballer des Jahres: Josef Dall

 

 

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